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Große Hitze, noch mehr Stimmung und ein überraschender Vizemeister aus Hannover

Für die deutschen Hochschulmeisterschaften im Gerätturnen waren aus ganz Deutschland Mannschaften und Einzelturnerinnen in die Hochschulsporthalle in Würzburg gereist.

Diese war mit großem Einsatz der gastgebenden Sportfakultät hervorragend vorbereitet und zeigte, dass in einer Halle sogar Wettkämpfe von Frauen und Männern trotz unterschiedlicher Geräte gleichzeitig möglich sind.

Da 12 Mannschaften für den Wettkampf der Frauen gemeldet hatten, fand der Wettkampf in zwei Teilen statt, wobei die Hannoveranerinnen gleich zu Beginn antreten mussten. Die drei Sportstudentinnen Finja Säfken (Sport, Physik), Caroline Nolte und Nina Traulsen (beide Sport und Mathe) sowie Franziska Roeder (Biochemie), Annalea Brüggemann (Life Science) und Kim Hildebrandt (Tiermedizin), die an verschiedenen hannoverschen Hochschulen studieren und im Turnzentrum in Hannover Badenstedt gemeinsam trainieren, zeigten bereits am Barren eine starke Leistung.

Besonders die beiden Erstligaturnerinnen der KTG Hannover Finja und Franziska konnten hier punkten. Auch an Balken, Boden und Sprung war das Team aus Hannover voll auf der Höhe. Zu der sehr ausgewogenen Teamleistung trugen auch Caroline, die Mitglied der Regionalligamannschaft der KTG Hannover II ist und die übrigen Turnerinnen ihren Anteil bei.

Da die Wertungen während des Wettkampfes nicht angezeigt wurden, blieb die Spannung bis zur abendlichen Siegerehrung erhalten. Umso überraschender, aber vollkommen verdient, standen dann die Hannoveranerinnen auf dem Silberplatz bei nur 0,95 Pkt. Rückstand auf den alten und neuen Meister aus München. Finja wurde dabei mit 45,55 Pkt. Vizemeisterin im Mehrkampf. Damit hatte der Norden an diesem Tag bereits ein deutliches Ausrufungszeichen gesetzt.

Nach einer Nacht in einer gut gefüllten Turnhalle standen für Finja und Franziska die Finalwettkämpfe an. Finja konnte dabei am Barren Platz 2 vor ihrer Teamkameradin auf Platz 5 belegen. Nach einem vierten Platz am Balken stand Finja dann hochverdient nach dem Bodenfinale ganz oben auf dem Siegertreppchen:
Ein krönender Abschluss für sie persönlich, aber auch für das ganze Team nach zwei erfolgreichen, aufregenden und unterhaltsamen Tagen im Kreis turnbegeisterter Studentinnen und Studenten.